13.02.2017

Seit 24 Jahren bin ich verheiratet. Vor dreizehn Jahren trennten mein Mann und ich uns, da wir eine sehr schwierige Beziehung hatten. Aufgrund gewalttätiger Verhaltensweisen sah ich keine andere Möglichkeit, als die Scheidung einzureichen. Meine Entscheidung stützte sich auch auf das Gespräch mit einem Geistlichen, der sagte, dass „zunächst die strafrechtliche Angelegenheit, dann die Scheidungssache“ kommen sollte. Mein Mann und ich haben vier gemeinsame Kinder. Ich litt sehr, als ich sah, wie viel Schaden die ganze Situation den Kindern zufügte. Auch fühlte ich mich hilflos. Ich war nicht beruflich tätig, und die Wohnung, in der wir wohnten, war nicht mein Eigentum. Nach einem Jahr des Scheidungsverfahrens vor Gericht, nach einem Gespräch mit einem anderen Priester, der mir bewusst machte, dass es so etwas wie das Getrenntleben gibt, und dass gläubige Menschen diese Art der Absicherung ihrer Situation nutzen sollten, beschloss ich, den Scheidungsantrag unverzüglich in einen Antrag auf Getrenntleben umzuändern. Heute danke ich Gott, dass Er diesen Priester auf meinen Weg gestellt hat. Da jedoch die Angelegenheit etwa drei Jahre dauerte, verfügte das Gericht die Scheidung, mit der Begründung, die eheliche Gemeinschaft sei zerbrochen. In dieser Zeit lernte mein Mann eine andere Frau kennen, mit der er eine nichtsakramentale Verbindung eingegangen ist und mittlerweile zwei Kinder hat.
Diese ganze Situation brachte mich dazu, meinen Platz in der Kirche zu suchen. Im Jahr 2006 fand ich die Gemeinschaft Schwieriger Ehen Sychar, die bis zum heutigen Tag eine immense Stütze für mich ist. Hier erfuhr ich, dass mein Ehemann, von dem ich geschieden bin, auch weiterhin mein Ehemann ist. In dieser Gemeinschaft überzeugte ich mich davon, dass das Versprechen, das ich meinem Ehemann am Tag unserer Heirat, am 01. Mai 1993 gab, mich weiterhin verpflichtet und nichts mich davon entbindet. Hier begegnete ich dem Motto der Gemeinschaft, das lautet: „Jede sakramentale Ehe kann gerettet werden“, und eben dies machte mir bewusst, dass ich mich für das Wirken der Gnade Gottes öffnen und mit Gott zusammenwirken sollte. Ich beschloss, für die Rettung unserer Ehe zu beten. Ich betete auch für die Frau, mit der mein Mann zusammengekommen ist, und wurde von dem übergroßen Schmerz und dem Leiden befreit, welches mit der Erfahrung des Ehebruchs einherging. Ich habe meinem Mann alles verziehen und festgestellt, dass ich ihn immer noch liebe. Ich bin offen dafür, meinen Mann wieder anzunehmen und die Beziehung zu ihm wieder aufzubauen. Ich bin auch bereit dazu, die Kinder meines Mannes aus jener Beziehung anzunehmen, wenn eine solche Notwendigkeit oder der Bedarf dafür bestehen sollte. An die elf Jahre des Engagements in der Gemeinschaft denke ich als an ein großes Geschenk Gottes für mich. Durch die Hilfe verschiedener Menschen gelang es mir, eine Wohnung zu mieten, und ich fand eine Arbeit. Nach einigen Jahren konnte ich dank einer Beförderung diese Wohnung kaufen. Jeden Tag erlebe ich meine tiefe Beziehung zu Gott und das Bewusstsein, dass Er mir nahe ist und mich an der Hand führt. Gott ist ein treuer Gott.
Seit einigen Jahren leite ich die Niederlassung der Gemeinschaft in Oppeln und versuche, anderen Eheleuten, die sich in einer Krise befinden, zu helfen, indem ich ihnen einen Weg zeige, in der Liebe zu Gott und zum sakramentalen Ehepartner zu wachsen. Zu dieser Gemeinschaft kommen ganz verschiedene Menschen, sowohl jene, die verlassen wurden, als auch solche, die ihrem Ehepartner Unrecht angetan haben. Die Erfahrung zu machen, wie ihr Herz verwandelt und ihr Leben neu geordnet wird, gibt mir sehr viel Kraft. Eine unschätzbare Stütze sind der Gemeinschaft rechtgläubige Priester, die uns mit großherzigem Einsatz helfen, in der Wahrheit zu stehen.

Marzena
Polen

************************************************************************************************************

13.02.2017

Grüß Gott!

Ich heiße Agnieszka. Im April dieses Jahres werden 23 Jahre vergangen sein, seitdem ich die sakramentale Ehe geschlossen habe. Im September 2009 trennte sich mein Mann von mir und ließ mich mit unseren drei Töchtern (12 Jahre, 8 Jahre und 9 Monate alt) zurück. Zurzeit lebt mein Mann mit seiner Lebensgefährtin zusammen, mit der er eine Tochter hat (5 Jahre).
Ich war sehr schockiert, als ich feststellte, dass mein Mann mich betrog. Zum Glück fand ich Hilfe bei der Gemeinschaft Schwieriger Ehen „Sychar“ (der Name des Dorfes, bei dem nach Joh 4,5 Jesus der Samariterin am Jakobsbrunnen begegnete). Dort fand ich durch Gespräche mit einem Priester, einem Psychologen und Menschen, die in der gleichen Situation waren wie ich, heraus, dass meine Liebe zu meinem Ehemann trotz seines Ehebruchs nichts Unnormales war. Betrogen zu werden tut weh, sehr weh, sie verletzt mehr, als ich es mir vorstellen konnte, aber sie beseitigt nicht automatisch die Liebe zu meinem Mann aus meinem Herzen. Es war paradox, aber ich spürte, dass ich meinen Mann noch mehr liebte als zuvor. In der Gemeinschaft Sychar begegnete ich Frauen und Männern, die, obwohl sie betrogen worden waren, auf ihre Ehegatten warteten. Ich begriff, dass das Sakrament der Ehe und das Gelöbnis, das ich meinem Mann gegeben hatte, mich weiterhin verpflichtet und mich absolut nicht von meinem Treueversprechen entbindet. Ich betete sehr darum, dass ich meinem Mann seinen Ehebruch vergeben könnte, und auch der Frau, mit der mein Mann ein Jahr nach seinem Auszug von uns zusammenzog. Ich weiß nicht, wann genau diese Vergebung geschah. Aber ich fühlte mich seitdem ganz wunderbar. Der Friede im Herzen, die Freude und das Lächeln waren wieder in meinen Alltag zurückgekehrt.
Die Situation ist nicht einfach, denn mein Mann und seiner Lebensgefährtin wohnen in der gleichen Pfarrei wie wir. Wir sehen einander stets während der hl. Messe. Meine Töchter sind traurig, wenn ich mit ihnen in der Kirche sitze, während gegenüber mein Ehemann mit seiner Lebensgefährtin und dem gemeinsamen Kind sitzt. Viele Pfarreimitglieder sind empört, wenn sie diese Situation sehen, da sie sich noch daran erinnern, wie mein Mann und ich gemeinsam mit unseren Töchtern die hl. Messe besuchten. Die Töchter verstehen, dass ihr Vater in Sünde lebt und nicht die hl. Kommunion in seinem Herzen empfangen kann. Aber sie begreifen nicht, warum im Apostolischen Schreiben „Amoris Laetitia“ ein solches Verharren in einer neuen Beziehung mit eine höheren Notwendigkeit (der Erziehung eines Kindes) gerechtfertigt wird. Sie fragen sich, warum dieses uneheliche Kind wichtiger ist als sie.
Vor kurzem hatte unsere älteste Tochter ein ernstes Gespräch mit ihrem Vater. Er erklärte, sein Leben „hätte sich nun mal so gefügt“. Monika erzählte mir, was sie ihrem Vater auf diese Feststellung geantwortet hatte, ich zitiere: „… Vater, erzähl mir keinen Blödsinn, das waren und sind einzig und allein deine eigenen Entscheidungen und deren Konsequenzen. Als du dich entschieden hast, Ehebruch zu begehen, indem du mit deiner Partnerin intim warst, wusstest du, der schon drei Töchter hatte, etwa nicht, dass du ein weiteres Kind ins Leben rufen konntest? Hast du nicht daran gedacht, welchen Schmerz du uns und Mama damit antust? Warum verlangst du, dass wir dich und deine Situation verstehen, während dich unsere Situation überhaupt nicht gekümmert hat? Du hast nicht daran gedacht, wie viele Demütigungen und welche Scham wir durchgemacht haben und immer noch durchmachen, wenn wir dich mit dieser Frau sehen, in dem Bewusstsein, dass du jeden Tag in Sünde lebst. Dabei könntest du das ändern, Mama wartet immer noch auf dich…“
Ich weiß nicht, ob dieses Gespräch irgendwelche Änderungen in de r Haltung meines Mannes hervorgerufen hat, aber seit einiger Zeit ruft mein Mann mich häufiger an und nimmt auch meine Anrufe entgegen (früher kam das nicht vor).
Ich hoffe, dass die Priester mich und unsere Töchter auch weiterhin bei unseren Bemühungen um das Heil meines Ehemannes und um seine Rückkehr in unsere sakramentale Ehe unterstützen werden.

Hochachtungsvoll

Agnieszka
Polen

************************************************************************************************************

13.02.2017

Ich heiße Milena, bin 31 Jahre alt und möchte gern meine Geschichte erzählen. Ich bin seit 9 Jahren sakramentale Ehefrau. Nach zwei Jahren Ehe verließ mich mein Mann und ging zu einer anderen Frau, mit der er nun ein Kind hat. Seit sieben Jahren erziehe ich unseren Sohn Bartus alleine, und seit fünf Jahren sind mein Mann und ich zivilrechtlich geschieden.
Die Anfänge unserer Ehe waren glücklich und voller Pläne für die Zukunft; beide wollten wir Kinder und die Gründung einer liebevollen Familie. Leider erlosch bei meinem Mann mit dem Erscheinen des Kindes und alltäglicher Probleme langsam die Begeisterung, die ihn am Anfang unseres gemeinsamen Weges begleitet hatte, Streitereien und Missverständnisse kamen auf, nach einiger Zeit auch körperliche Gewalt. Dennoch glaubte ich weiterhin an unsere gemeinsame Zukunft und versuchte, diese Ehe retten. Doch mein Mann schlug einen anderen Weg ein und ging eine Beziehung mit einer viel jüngeren Frau ein, die ihm nach einiger Zeit ein Kind gebar, ebenfalls einen Sohn. Nach zwei Jahren Ehe lagen meine Zukunftspläne in Trümmern, und als ich von der Geliebten meines Mannes erfuhr, fühlte ich mich, als wäre die ganze Welt für mich zusammengebrochen, ich hatte das Gefühl, nicht mehr weiterleben zu können. Unser kleiner Sohn verlor seinen Vater. Das war eine sehr schwere und schwierige Zeit… Doch nach einer Zeit des Schmerzes und des Leidens begann Gott, mein verletztes Herz zu heilen, eine echte und tiefe Bekehrung fand statt, und damit einhergehend fand ich auch meinen Lebenssinn wieder.
Vor drei Jahren kam ich zu der Gemeinschaft Schwieriger Ehen Sychar, wo ich viele wunderbare Menschen kennengelernt habe, die trotz des Ehebruchs ihres Ehepartners (welcher häufig in einer neuen Beziehung lebt, in der es auch Kinder gibt) in der Treue zum gegebenen Eheversprechen leben. Ich weiß noch, wie schwach und zerschlagen ich mich damals fühlte, und ich bat Gott, dass Er mir die Kraft geben möge, in Treue zu verharren. Und so reinigte Gott mein Herz, was oftmals sehr schmerzhaft war und viele Anstrengungen von mir erforderte; es war eine Zeit der verstärkten Arbeit an mir selbst, und sie dauert noch bis heute an. Aber Gott der Herr wirkt, bekehrt und ebnet die Pfade. Ich habe begonnen, für meinen Mann zu beten, aber auch für seine Geliebte. Ich habe ihm alles Unrecht verziehen. Wut, Trauer und das Gefühl, ungerecht behandelt worden zu sein, sind aus meinem Herzen verschwunden.
Die ganze Zeit über hatte ich weiterhin ein gutes Verhältnis zu meiner Schwiegermutter. Leider suchte mein Mann nicht allzu häufig den Kontakt zu unserem Sohn. Dennoch kam es vor, dass wir uns zu viert trafen: ich, mein Ehemann, unser Sohn sowie der Sohn meines Mannes aus der neuen Beziehung, und dass wir zusammen Zeit verbrachten. Ich erinnere mich an eine Situation, als wir gemeinsam im Zirkus waren und ich die Kinder an den Händen hielt: an der einen unseren Sohn, an der anderen das Kind meines Mannes aus der unehelichen Beziehung. Ich erinnere mich sehr gut daran, welchen Frieden ich damals im Herzen spürte, es gab in mir keinerlei negative Gefühle gegenüber diesem kleinen Jungen, ich wusste, dass er keine Schuld an irgendetwas hatte. Ich war glücklich, dass Gott mir die Gnade gegeben hatte, mit solchen Situationen zurechtzukommen. Inzwischen hat sich mein Mann von der Geliebten, mit der er ein Kind hat, getrennt, aber die ganze Zeit über gibt es immer wieder neue Frauen in seinem Leben.
Die letzte Familiensynode hat viele hitzige Diskussionen hervorgerufen. Viele Menschen meinen, die Kirche habe angefangen, uneheliche Beziehungen allein aus dem Grund zu akzeptieren, weil daraus uneheliche Kinder geboren wurden. Aufgrund meiner eigenen Erfahrungen kann ich sagen, dass diese Kinder kein Hindernis für die Rückkehr sakramentaler Ehegatten zueinander sind, und dass für Gott nichts unmöglich ist, was auch die Zeugnisse von anderen Personen aus der Gemeinschaft Sychar bestätigen. Eine weitere strittige Frage, die zur Debatte steht, ist der Empfang der hl. Kommunion durch geschiedene Wiederverheiratete. Ich kann mir eine Situation nicht vorstellen, in der mein Ehemann trotz seines Zusammenlebens mit einer anderen Frau zur Kommunion geht, denn schließlich bin ich weiterhin seine Ehefrau. Man kann nicht gleichzeitig in Sünde und in der heiligmachenden Gnade leben. Was ist dann mit der Entscheidung, die die Ehegatten getroffen haben, als sie einander und Gott die Treue halten wollten? In einer solchen Situation verliert die Treue ihren Sinn…
Liebe Bischöfe, ich lege mein Lebenszeugnis in Ihre Hände und vertraue auf Unterstützung und Hilfe bei den Bemühungen um das Heil meines Mannes und um seine Rückkehr zur sakramentalen Ehe.

Mit herzlichen Segenswünschen,

Milena
Polen

************************************************************************************************************

13.02.2017

Grüß Gott!

Mein Name ist Bozena. Ich gehöre der Gemeinschaft Schwieriger Ehen „Sychar“ an, aber bevor ich zu dieser Gemeinschaft stieß, lebte ich vier Jahre lang in einer nichtsakramentalen Beziehung.
Mein sakramentaler Ehemann verließ mich vor zwölf Jahren für eine andere Frau, und so blieb ich mit meinem damals 6-jährigen Sohn alleine. Zwei Jahre später ging ich eine Beziehung zu einem anderen Mann ein, wir schlossen eine Zivilehe, und ein Jahr später gebar ich in dieser Verbindung einen Sohn. Als ich mit diesem Mann zusammen war, glaubte ich, auf diese Weise die Trauer loswerden und die Leere füllen zu können, in der ich seit dem Fortgang meines sakramentalen Ehemannes lebte. Obwohl unsere Beziehung scheinbar glücklich war (wir waren eine Familie, gingen zusammen spazieren, fuhren in die Ferien, kümmerten uns sowohl um unseren Sohn, als auch um meinen Sohn aus meiner sakramentalen Ehe), so fehlte mir doch die ganze Zeit über etwas. Ich war traurig und unruhig. So begann ich, Gott zu suchen. Wenn ich zur hl. Messe ging, schmerzte es mich sehr, dass ich nicht zur hl. Kommunion gehen konnte, dass ich in der Sünde lebte, die mich von Gott entfernte, Ihn verletzte und mir den Weg zum Heil versperrte. Es tat mir weh, dass ich das Versprechen brach, das ich im Sakrament der Ehe vor Gott abgelegt hatte, und auch, dass mein sakramentaler Ehemann die gleiche Sünde beging, indem er mit einer anderen Frau zusammenlebte, außerdem auch der Mann, mit dem ich die neue Beziehung eingegangen war. Wenn ich mit meinem Lebensgefährten (meinem nichtsakramentalen Ehemann) darüber sprach, was in meinem Herzen los war, über meine Zerrissenheit, über die Sünde, dann sagte er, dass man heute eben so lebe, dass nun andere Zeiten wären. Ich jedoch wollte weiterhin etwas an dieser Situation ändern. Ich stieß auf den Alpha-Kurs, der eine Vertiefung meines Glaubens bewirkte. Dadurch begann ich, Gott immer mehr zu lieben und mich damit von meinem Partner immer mehr zu entfremden. Ich beschloss, auszuziehen. Der einzige Gedanke, der mich zunächst davon abhielt, war, dass ich dem Kind die vollständige Familie nehmen würde und dass mein jüngerer Sohn aus dieser zweiten Beziehung das Drama der Scheidung seiner Eltern würde erleben müssen. Ich hatte nämlich sehr traurige Erinnerungen daran, wie mein Ehemann fortging, und wie überaus schmerzlich unser Sohn das durchlebt hatte. Ich fragte Gott, was ich tun sollte. Der Herr sagte mir viele Male durch das Sein Wort in der Heiligen Schrift, dass ich Ihm dies alles übergeben sollte, Ihm vertrauen sollte, und Er würde sich darum kümmern. Wie sollte ich dem Herrn Jesus nicht vertrauen? Ich setzte alles auf Ihn. Der Herr Jesus gab meinen Schwiegereltern, den Eltern meines sakramentalen Ehemanns, Liebe zu meinem zweiten Sohn (einem ihnen fremden Kind) aus der nichtsakramentalen Beziehung, und sie lieben ihn wie einen eigenen Enkel. Zurzeit wohne ich mit den Kindern bei ihnen. Sebastian (mein Sohn aus der zweiten Verbindung) sagt Oma und Opa zu ihnen, sie bringen und holen ihn vom Kindergarten ab, wenn ich in der Arbeit bin.
Nachdem ich zum Sakrament der Buße hingetreten war und dann Jesus in ganzer Fülle in mein Herz aufgenommen hatte, kehrten wieder Friede und Freude in mein Herz ein. Mein jüngerer Sohn entwickelt sich völlig normal, er ist ein braves und ausgeglichenes Kind, dem man nicht ansieht, dass er in einer Familie heranwächst, in der Mama und Papa getrennt leben. Als ich aus dem Zustand der Sünde herauskam, übergab ich meine Kinder Jesus, und Gott der Herr umhüllte sie mit seinem Schutzschirm, der sie behütet.
Ich bin Gott dankbar für die Gnade, dass Er mir wie dem blinden Bartimäus aus dem Evangelium die Augen geöffnet hat und ich erkennen konnte, dass der Mann, mit dem ich zusammenlebte, nicht mein Ehemann war (siehe die Begegnung Jesu mit der Samariterin am Jakobsbrunnen). Mein Ehemann ist der, dem ich mein Eheversprechen gegeben und mit dem ich vor Gott den Bund geschlossen habe. Ich möchte der Gemeinschaft Schwieriger Ehen Sychar danken, dass sie mich beim Kampf um mein und meines Mannes Heil unterstützt, denn schließlich bin ich mitverantwortlich für die Erlösung meines Ehepartners, der mit einer anderen Frau zusammenlebt und blind für diese Wahrheit ist. Er lebt weiterhin in Dunkelheit und Sünde, während der Satan auf listige Weise sein Gewissen einschläfert.

Hochachtungsvoll,

Bozena
Polen

************************************************************************************************************

13.02.2017

Ich heiße Iwona und bin seit elf Jahren sakramentale Ehefrau. Im Mai 2006 schloss ich nach 8 Jahren Beziehung mit meinem Mann den sakramentalen Ehebund. Die ersten vier Jahre unserer Ehe betrachte ich als glücklich, auch wenn es nicht an schwierigen Zeiten fehlte (ich erlitt drei Fehlgeburten in verschiedenen Phasen der Schwangerschaft). Der dreimalige Verlust unserer Kinder war sowohl für mich, als auch für meinen Mann jeweils ein großer Schmerz, aber leider auch eine Zeit, in der wir uns voneinander entfernten. Damals begann eine ernsthafte Krise in unserer Ehe, infolge welcher mein Mann im Februar 2012 bei uns auszog und mich mit der Information zurückließ, dass seine Liebe in ihm erloschen sei. Ein halbes Jahr später reichte er die Scheidung ein und lehnte alle meine Vorschläge und Versuche, unsere Ehe zu retten, ab. Ein Jahr darauf sprach das Gericht trotz meines Widerspruchs die Scheidung unserer Ehe aus, was es meinem Ehemann ermöglichte, eine Zivilehe mit einer Frau einzugehen, mit der er nun zusammen ist und eine uneheliche Tochter hat.
Nachdem mein Mann fortgegangen war, zerbrach meine Welt in tausend Stücke. Damals war ich mir nur über eines sicher, nämlich, dass ich meinen Mann liebte und weiterhin lieben wollte, sowie unsere Ehe retten wollte. Nur wusste ich nicht, wie ich das machen sollte, ich fühlte mich wie in einer Falle. Und da kam mir in meiner Ohnmacht der Herr Jesus zu Hilfe. Er stellte mir Priester auf den Weg, die mir zeigten und bewusst machten, dass wir als Eheleute durch das Sakrament der Ehe verbunden sind, das unauflöslich ist und aus dem die Kraft der Gnaden fließt.
Danach lernte ich die Gemeinschaft Schwieriger Ehen SYCHAR kennen, wo ich weltliche Menschen traf, die in einer ähnlichen Situation waren wie ich, und die ihren Ehepartnern dennoch treu blieben und ihre Liebe zu ihnen pflegten, obwohl diese Ehepartner nicht selten bereits in einer neuen Verbindung waren. Und das war eine Zeit, in der ich daran zu glauben begann, dass meine Ehe gerettet werden kann, nicht durch meine eigene Kraft, sondern durch die Kraft Gottes, die aus dem Ehesakrament strömt. So begann mein Weg der Bekehrung, der Arbeit an mir selbst, und eine Zeit der aktiven Zusammenarbeit mit Gott, mit Jesus Christus, für den es nichts Unmögliches gibt. Dieser Weg dauert bis heute an. Ich habe meinem Mann sein Weggehen und seinen Ehebruch verziehen, ich bete für ihn und für die Frau, mit der er zusammen ist. Ich liebe ihn und möchte sein wirkliches Wohl, vor allem, dass er die Gnade der Bekehrung und der Liebe zu Gott erhält. Ich selbst erfahre jeden Tag, seitdem mein Mann fortgegangen ist, immer mehr bedingungslose Liebe zu ihm, ich liebe ihn dafür, dass es ihn gibt, auch wenn er nicht bei mir ist. Ich bin mir völlig bewusst darüber, dass diese Liebe, die sich in meinem Herzen erneuert, eine große Gnade ist und meiner Öffnung für das Ehesakrament entströmt. Ich bin meinem Mann treu und bereit für eine Versöhnung und einen Wiederaufbau unserer Ehe, sobald mein Ehemann nur einen solchen Willen äußern sollte. Da in der aktuellen Verbindung meines Mannes ein Kind zur Welt gekommen ist, bin ich auch für seine Rückkehr mit dem Kind bereit, welches ich mit Fürsorge und Liebe annehmen würde. Ich bin mir auch bewusst und damit einverstanden, dass mein Mann die Pflicht hat, sich um das materielle Wohlergehen dieses Kindes zu kümmern.

Iwona
Polen

************************************************************************************************************

13.02.2017

Ich heiße Bernadetta und bin seit 26 Jahren sakramental verheiratet. Mein Mann und ich haben einen Sohn und zwei Kinder, die wir durch Fehlgeburten verloren haben. Von der Familie und unseren Bekannten wurden wir als gutes und harmonisches Ehepaar betrachtet, doch aus heutiger Perspektive sehe ich, dass gewisse meiner Verhaltensweisen, meine Unreife und mein Egoismus dazu beigetragen haben, dass es in unserer Ehe zu einer Krise kam.
Im Jahr 2006 trat eine andere Frau in das Leben meines Mannes. Zu Beginn erklärte mein Mann, unsere Ehe retten zu wollen, er versprach, alles wieder gutzumachen, und dass wir unsere Beziehung wiederaufbauen würden (es gab gemeinsames Beten, Exerzitien, Wallfahrten). In dieser Haltung blieb er einige Monate lang, doch nach zwei Jahren beschloss er, wegzugehen und sich mit dieser Frau zu verbinden. Im Jahr 2011 wurde aus ihrer Verbindung ein Kind geboren. Im Jahr 2013 reichte mein Mann die Scheidung ein, und 2014 schloss er eine Zivilehe.
Als mein Mann wegging, brach meine ganze Welt zusammen, die Verzweiflung und der Schmerz waren durchzogen von der Angst um meine Zukunft und die unseres Sohnes. Doch nun, nach einigen Jahren, kann ich sagen, dass Gott mir geholfen hat, auf diesen Ruinen und Trümmern mein Leben neu aufzubauen. Er stellte mir u. a. Menschen aus der Gemeinschaft Schwieriger Ehen Sychar auf den Weg, die mir durch ihr Zeugnis einen Weg zeigten, den zu gehen gut war. Es ist ein Weg, auf dem Gott der Anführer ist. Meine enge Beziehung mit Gott half mir, zu entdecken und zu begreifen, welch großen Wert das Ehesakrament hat und welch ernsthafte Verpflichtung das Ehegelöbnis ist. Ich begriff auch, dass ich als verlassene Ehefrau in unserer Ehe nicht allein bleibe, denn der immer treue Gott ist bei mir, der meinen Mann und mich gleichermaßen liebt und uns die ganze Zeit zusammen sieht. Langsam reifte in meinem Herzen die Vergebung, und die Liebe zu meinem Mann, die von ihm „zertreten“ wurde, ist in einer völlig anderen Dimension wieder auferstanden. Während der Scheidungsverhandlung, als mich der Richter fragte, ob ich meinen Mann liebe, antwortete ich, dass ich ihn LIEBE, auch wenn das eine schwierige und schmerzliche Liebe ist. Ich fügte noch hinzu, dass die Scheidung für mich nichts ändert, denn unsere sakramentale Ehe dauert weiterhin an. Ich warte auf meinen Ehemann, und wenn er eines Tages beschließen sollte, sein Leben zu ändern und zu unserer Familie zurückzukehren, dann möchte ich, dass er weiß, dass ich die ganze Zeit auf ihn warte und bereit bin, ihn zusammen mit seinem unehelichen Kind anzunehmen (falls eine solche Notwendigkeit entstehen sollte).
Unsere schwierige Situation mag menschlich betrachtet unlösbar erscheinen, und unsere Ehe aus menschlicher Sicht nicht zu retten, aber ich vertraue auf Gott und hoffe auf die Heilung unserer Ehe. Ich bin überzeugt davon, dass wenn unsere Ehe geheilt wird, Gott sich dann um jeden einzelnen von uns kümmern wird, Er wird sich auch um das Kind meines Mannes kümmern, das die Liebe der Eltern braucht. Ich bete die ganze Zeit um die Bekehrung meines Mannes, ich bitte Gott auch um Kraft für mich selbst, damit ich weiterhin in Treue zu meinem Ehegelöbnis stehen kann.

Hochachtungsvoll,

Bernadetta
Polen

************************************************************************************************************

13.02.2017

Mein Name ist Gregor. Ich bin 34 Jahre alt. Seit 2008 bin ich sakramental verheiratet, davor kannten meine Frau und ich uns vier Jahre. Im Juni dieses Jahres werden es sechs Jahre sein, seitdem meine Frau mich verlassen hat und eine Verbindung mit einem anderen Mann eingegangen ist. Wir haben eine achtjährige Tochter.
Die Anfänge unserer Beziehung waren sehr gelungen. Leider hatten wir keine lebendige Beziehung zu Gott dem Herrn, und meine Frau hatte mit Freundinnen zu tun, die ihre Familien selbst schon zerschlagen hatten. Der Weggang meiner Frau war für mich eine sehr schwierige Erfahrung. Ich konnte mich mit dem Verlust der beiden mir liebsten Personen nicht abfinden, und damit, dass sie nun mit jemand anderem zusammen sein werden. Der übergroße Schmerz, den ich durchmachte, bewirkte, dass ich mich im Gebet um Hilfe an Gott wandte. Gott veränderte allmählich mein Herz, Er gab mir die Gnade des Glaubens. Ich erkannte meine Schwachheit und Hilflosigkeit, und auch, dass ich aus mir allein heraus nichts vermochte. Ich übergab meine Ehefrau und diese Ehe Christus. Ich beschloss, dass ich niemals einer Scheidung zustimmen würde, und dass ich aus allen Kräften um die Rettung meiner Ehe kämpfen würde.
In der Zwischenzeit trat ich der Gemeinschaft Sychar und dem Neokatechumenat bei. Eine Woche vor der ersten Scheidungsverhandlung erfuhr ich, dass meine Frau von dem anderen Mann schwanger war. Als sie von der unehelichen Schwangerschaft meiner Frau und meiner Weigerung, einer Scheidung zuzustimmen, erfuhren, wandten sich die meisten Menschen von mir ab: Eltern, Familie, Bekannte. Es blieb mir nur Christus, der meine Wunden verbinden konnte. Es gab Zeiten, in denen ich voller Rebellion und Vorwürfe an Gott war, warum ich all das erleben musste, wobei ich gleichzeitig wusste, dass nur Er mir helfen konnte. Es war eine große Unruhe in mir, ich schlug mich mit dem Gedanken herum, warum ich trotz einer solchen Verletzung und Demütigung meine Frau immer noch liebte. Und nach einiger Zeit gab mir Gott zu verstehen, dass Er selbst es war, der diese Liebe in mein Herz gegossen hat, dass dies ein Geschenk ist, das ich von Ihm empfangen habe. Als ich all das verstanden hatte, kehrte wieder Ruhe bei mir ein und ich hatte Frieden im Herzen. Ich betete beharrlich weiter, opferte für meine Frau Fasten, Novenen und Sakramente auf, und Gott gab mir Zeichen, dass Er bei mir war.
Im April 2012, also zehn Monate nach ihrem Weggang, kam meine Frau gesegneten Leibes, also schwanger mit dem Kind aus der neuen Verbindung, wieder zu mir zurück. Meine Freude war nur kurz, denn bald nach der Geburt dieses Kindes nahm meine Frau die Beziehung zu dem neuen Mann wieder auf, womit sie mich sehr verletzte. Im September 2012 zog sie wieder aus.
Heute sind seit jenen Ereignissen vier Jahre vergangen. Ich bin weiterhin für eine Rückkehr meiner Frau, zusammen mit ihrem inzwischen vierjährigen unehelichen Sohn, offen. Häufig werde ich gefragt, wie es sein kann, dass ich meine Frau mit einem Kind annehmen könnte, dessen Vater ich nicht bin. Hier hilft eine Stelle aus der Heiligen Schrift, in der Christus während eines Streits der Apostel ein Kind vor sie hinstellt und sagt: „Wer dieses Kind um meinetwillen aufnimmt, der nimmt mich auf“ (Lk 9, 48). Diese Worte machen mir vieles klar, denn allein kann ich nichts tun. Aber in Christus kann ich alles. Mit Seiner Kraft habe ich verziehen, in Seinem Namen bin ich bereit, diesen Jungen aufzunehmen. Auch bin ich mir der Verantwortung für das Heil meiner Ehefrau bewusst. Ich weiß, dass der Ehemann als Haupt der Familie die Pflicht hat, seine Familie zu Gott zu führen. Beim Letzten Gericht, das eines Tages kommen wird, werde ich Rechenschaft darüber ablegen müssen, wie ich dieser Aufgabe nachgekommen bin. Daher entbindet mich kein Umstand, auch wenn er so schwerwiegend wäre wie in meinem Fall, von dem Gelöbnis, in dem ich vor Gott Liebe, Treue und eheliche Redlichkeit versprochen habe, und dass ich meine Frau nicht verlassen werde, bis der Tod uns scheidet. Christus lehrt, dass der gute Hirte das verlorene Schaf sucht, dass im Himmel mehr Freude über einen bekehrten Sünder ist als über hundert Gerechte. Diese Worte geben mir sehr viel Glauben daran, dass auch meine Frau sich für das Wirken der Gnade Gottes öffnen und diese grenzenlose und unverdiente Barmherzigkeit erfahren kann. Ich bin überzeugt davon, dass jede sakramentale Ehe gerettet werden kann, denn Gott hat dort einen Bund mit uns geschlossen, und unsere Verbindung wird durch Ihn geheiligt. Ich bin mir bewusst, welches Opfer Christus für mich am Kreuz gebracht hat, um mich aus der Welt der Finsternis zu erretten. So will auch ich nun durch das Kreuz, durch eine opferbereite Haltung des Fastens und Betens die Gnade erbitten, dass meine Ehefrau das Geschenk der Bekehrung annimmt.

Grzegorz
Polen

************************************************************************************************************

13.02.2017

Mit meiner sakramentalen Ehefrau Kama, die ich sehr liebe, habe ich vor 24 Jahren den sakramentalen Ehebund geschlossen. Nach drei Jahren des ehelichen Zusammenlebens geriet meine Ehe in eine Krise, an deren Entstehung ich meinen Anteil hatte. Ich versuchte, unsere Ehe zu retten. Leider reichte meine Frau bei Gericht die Scheidung ein und erhielt diese einseitig, ohne meine Zustimmung. Einige Monate später schloss sie eine nichtsakramentale Zivilehe mit einem anderen Mann, aus der nach einer gewissen Zeit ein Kind hervorging. Trotz meiner Bemühungen, mit meiner Frau Kontakt aufzunehmen und mich mit ihr zu treffen, habe ich meine Frau seit 17 Jahren nicht mehr gesehen. Ich bin ihr weiterhin treu. Eine große Hilfe bei der Erfüllung meines Eheversprechens ist mir die Gemeinschaft Schwieriger Ehen Sychar, zu der ich gehöre.
Ich habe nie die Hoffnung auf die Erneuerung meiner Ehe aufgegeben. Ich habe niemals aufgehört, meine Frau zu lieben. Die Liebe zu meiner Frau schöpfe ich aus meiner Beziehung zu Gott, aus der Erfahrung Seiner Liebe zu mir. Auch wenn in der nichtsakramentalen Verbindung meiner Frau ein Kind zur Welt gekommen ist, hat das meinen Glauben und meine Hoffnung auf ihre Rückkehr zu mir nicht erschüttert. Ich habe sie für meine Fehler um Verzeihung gebeten und ihr ihre Schuld mir gegenüber vergeben. Meine Frau weiß von Anbeginn an, dass ich bereit bin, das Kind aus ihrer aktuellen Verbindung mit dem zweiten Mann anzunehmen, zu lieben und großzuziehen, wenn sie mit ihm zu mir zurückkehren will. Auch bin ich offen für eine Versöhnung mit dem nichtsakramentalen Partner meiner Ehefrau. Mein Wunsch ist es, dass wir uns alle miteinander versöhnen und zur Ehre Gottes in echter Freundschaft leben.
Ich bin mir bewusst, dass meine Ehefrau und ich durch einen unauflöslichen Bund mit dem Herrn Jesus verbunden sind, der der Garant unserer Ehe ist, ihr größter Zeuge und Beschützer. Ich liebe meine Frau sehr, ich war und bin ihr immer treu und möchte mich mit ihr versöhnen.
Jeden Tag bete ich um die Heilung unserer Ehe, damit meine Frau den Weg zur Versöhnung mit Gott findet, und damit wir – gemäß dem Willen Gottes, wie er sich in den Worten des Versprechens ausdrückt, das wir einander gegeben haben – zusammen sind. Ich bete auch dafür, dass ihr jetziger Partner sich für den Herrn und Seine Liebe öffnet. Ich bete für ihre Tochter, dass auch sie eine Zeugin wahrer Liebe wird und diese selbst erfährt. Ich bete, dass kein Mensch, und ganz besonders kein Geistlicher, meiner Frau die Ausübung „gewisser Ausdrucksformen der Intimität“ mit einem anderen Mann zurät und diese rechtfertigt und sich dabei auf Punkt 298 des Apostolischen Schreibens Amoris Laetitia berufen kann.

Mit Gottes Gruß,

Andrzej
Polen

********************************************************************************************************

Lesenswert:

Zeichnung – http://de.sychar.org/zeichnung/
Änderungen in der Sprechweise – http://de.sychar.org/euthanasie/
Ist jede schwierige sakramentale Ehe zu retten? – https://www.youtube.com/playlist?list=PLobUwltc9GBb-n2-an7COmh2oj1_v4U9e